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Stichwörter Z
zusammentütern, Zündpille, Zentralverriegelung, Z-Dioden, Zündspulen

 

zusammentütern

Spezielle Verbindungstechnik im Kfz-Bereich

 

 

Zündpille

Teil des Airbags. Durch mechanische Einwirkung (Aufschlagzünder z.B. mechanische Seitenairbags) oder durch einen Glühdraht, der vom Zündstrom durchflossen wird, setzt die eingeleitete Verbrennung von Schwarzpulver die Treibladung in Brand (s. Gasgeneratoren).

 

 

Zentralverriegelung

Die Zentralverriegelung dient dazu, das Fahrzeug zentral zu öffnen oder zu verriegeln.
Bei Fahrzeugen ohne Fernbedienung erfolgt die Verriegelung durch das Verriegeln des Schlosses in einer der Fronttüren oder der Heckklappe. Bei Fahrzeugen mit Fernbedienung erfolgt das Verriegeln durch Betätigung der Fernbedienungstaste bzw. der Verriegelungstaste.

selektives Öffnen Je nach Fahrzeug und  gewählter Voreinstellung erfolgt die Entriegelung entweder selektiv (nur Fahrertür und Tankklappe s. Abb.) bzw. global (alle Türen und Klappen).
Beim Öffnen einer Tür von innen wird das Fahrzeug, das zuvor manuell oder geschwindigkeitsabhängig verriegelt war, wieder entriegelt.
Bei einem Unfall löst das Signal des Crash-Sensors ebenfalls eine globale Entriegelung aus.

Die Verriegelung erfolgt weiterhin automatisch beim Überschreiten einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit.

Je nach System sind Verriegeln und Entriegeln noch durch die Funktionen des Komfortschließens und Sommeröffnens erweitert (Fenster-, Schiebedachbetätigung).

Um die Sicherheit zu gewährleisten wurde im Datenaustausch zwischen Schlüssel und Fahrzeug vor dem Schließvorgang die Berechtigung abgeprüft. Diese Übertragung von Codes erfolgt per IR, Funk, Transponder oder deren Kombination.

 

 

Z-Dioden             s. Dioden

 

 

Zündspulen

haben bei allen Zündsystemen die Aufgabe die Hochspannung zu erzeugen.Zündspulen Sortiment Gleichzeitig dient die Zündspule als Zwischenspeicher der umzusetzenden Energie. 
Eine Ausnahme bildet die Kondensator- oder Thyristorzündung. Hier erfolgt die primärseitige Speisung erst im Moment der Zündung.

 

Alle Zündspulen nutzen das Trafoprinzip.

Dazu baut die niederohmige Primärwicklung (wenige Windungen dicken Drahtes ca. 0,5...4 Ohm) im Stab- oder Mantelkern ein möglichst kräftiges Magnetfeld auf.Einzelfunkenzündspule Beim Abschalten des Primärstromes, durch den Unterbrecher oder das Zündsteuergerät, bricht dieses rasch zusammen und erzeugt durch Induktion in der hochohmigen Sekundärwicklung (viele Windungen dünnen Drahtes ca. 5...12 kOhm) die Hochspannung mit 8 kV bis teilweise 40 kV.

Bei den Standardspulen sind beide Wicklungen einseitig verbunden. Es entsteht ein Spartrafo, bei dem sich die beim Zündspule SchaltungAbschalten entstehende sekundäre Hochspannung und die durch Selbstinduktion in der Primärwicklung entstehende Spannung (ca. 400V) addieren.

Bei den Einzel- und Doppelfunken Zündspulen werden beide Sekundäranschlüsse direkt herausgeführt. Bei der Einzelfunkenzündspule ist die Klemme 4a z.B. für Diagnosezwecke nutzbar während sie bei der Doppelfunkenzündspule die zweite Kerze speist.

Besonderheit:
Damit während des Einschaltens keinen Zündfunken entstehen kann, wird diese Polarität durch eine in Reihe zur Sekundärwicklung liegende Diode unterdrückt.