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Stichwörter H
Hybridgenerator, Hashcode, Hamlin-Schalter, Hitzdraht-LMM, Heißfilm_LMM, Hallgeber, HKZ

 

Hybridgenerator      Teil des Airbags s. Gasgenerator

 

 

 

Hashcode

Der Hashcode wird beim Datenaustausch zwischen dem elektronischen Schlüssel (Fernbedienung) und dem elektronischen Zündstartschalter eingesetzt.
Beim Verfahren des Hashcodes wird die Codezahl bei jeder Übertragung erst berechnet. Dies erfolgt sowohl im Sender als auch im Empfänger nach der gleichen Rechenvorschrift.
Die Rechenvorschrift des Hashcode ist so beschaffen, dass selbst aus mehreren erlauschten Codezahlen weder die nachfolgenden noch die Rechenvorschrift selbst ermittelt werden können.

Der dazu erforderliche Wertevorrat wird sowohl in das Fahrzeug als auch in den Schlüssel eingelesen. Da jeder Wert nur einmal genutzt wird, verringert sich mit jeder Betätigung die zur Verfügung stehende Datenmenge. 
Ein solcher Schlüssel kann also "altern" und unbrauchbar werden.

Schlüssel FBS3Hinzu kommt dass jeder Schlüssel eine eigene Verarbeitung im Fahrzeug erfordert. Deshalb ist die Anzahl der gleichzeitig im Einsatz befindlichen Schlüssel begrenzt. Verlust bedeutet im Normalfall dass der neue Schlüssel nur durch die Werkstatt mit dem entsprechenden Wertevorrat beschrieben werden kann. Gleichzeitig kann der verlorene Schlüssel (besser sein Wertevorrat im Speicher des Fahrzeuges) gelöscht werden. Damit ist sein Gebrauch nach einem Diebstahl oder dem Wiederauffinden nicht mehr möglich. Diese Prozedur ist nur durch die Werkstatt möglich, da die Schließdatenverwaltung im Regelfall ausschließlich in den Händen der Hersteller liegt.IR und Funkfernbedienung

Selbst der mechanische Schlüssel (oben in der Abb. eingeschoben) gestattet nur das Öffnen des Fahrzeuges. Fahren kann man damit aber nicht. Dazu kommuniziert der Schlüssel ausschließlich per IR mit dem Zündstartschalter nach o.g. Schema.

Zum Öffnen/ Schließen des Fahrzeuges jedoch arbeitet das System mit IR und Funk. 

 

 

 

 

Hamlin-Schalter        s.auch a-Sensor

Hitzdraht-LMM        s. Luftmassenmesser

Heißfilm-LMM        s. Luftmassenmesser

 

 

 

Hallgeber

Wird eine halbleitende Schicht (z.B. Indium-Arsenid) von einem Strom durchflossen wandern die Elektronen in Richtung Pluspol der Versorgungsspannung (s. Abb 1).

Prinzip HallgeberWirkt gleichzeitig ein Magnetfeld auf diese Schicht, in Abbildung 2 durch die in die Blattebene hineinzeigenden Pfeile (X) gekennzeichnet, werden die Elektronen abgelenkt. Die Richtung kann nach der UVW-Regel -  (hier Ursache = Richtung des Stromes, Vermittlung = Richtung des Magnetfeldes, Wirkung = Ablenkung) bestimmt werden.
In dieser Darstellung wandern die Elektronen nach links wodurch ein Ungleichgewicht entsteht. Die linke Elektrode lädt sich negativ auf, wodurch zwischen den beidenHallgeber (Zündverteile) waagerechten Elektroden die Hallspannung abgenommen werden kann. Da diese nur wenige zehntel Volt beträgt, wird das Signal zusätzlich verstärkt. Der Hall-IC ist in der rechten und der Dauermagnet in der linken Seite des hellen Plastikteiles eingebettet.
Im Luftspalt rotiert ein mit Aussparungen versehenes Geberrad. Schirmt es das Magnetfeld ab ist UH=0, rotiert die Aussparung vorbei steigt UH an. Dieses Rechtecksignal kann am Anschluss 7 (o) zur Ansteuerung des Zündsteuergerätes abgenommen werden. Die Hilfsspannung liegt an Klemme 8h (+) und 31d (-). Sie wird in der Regel vom Steuergerät bereitgestellt.

Durch Formänderung des Geberrades kann dieser Geber an verschiedene Gegebenheiten angepasst werden (z.B. Positionsbestimmung von Sitzen, Fenstern, Schiebedach, als Geber für den Tacho am Getriebeausgang...).

Siehe auch Radsensoren.

 

 

HKZ           Hochspannungs-Kondensator- oder auch Thyristor-Zündung   (siehe Kondensatorzündung)