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Stichwörter F
Feststellbremse el., Fernbedienung, Fingerprint, Festcode, Fototransistor, Fotodiode, Freilaufdiode

 

Feststellbremse elektrischElektrische Feststellbremse

Der übliche Bowdenzug wird in Abhängigkeit verschiedener Größen durch den Motor angezogen oder gelöst.
Die Elektronik steuert die Kraft entsprechend der Informationen des Steigungssensors, des Kraftsensors, der Geschwindigkeit des Fahrzeuges, der Fahrstufe, des Kupplungspedalsensors, des Zustandes der Fahrertür bzw. des Betätigungsgriffes.
Bei Fehlern kann, unter Beachtung entsprechender Sicherheitsvorkehrungen, ein Lösen über die Notentriegelung im Kofferraum vorgenommen werden. (Abdeckung wird herausgebrochen)

 

 

 

Fernbedienung  

Prinzipiell wird derzeitig zwischen drei Varianten unterschieden.
Die IR-Fernbedienung, die Funkfernbedienung und die Transpondertechnik.

Infrarot bedingt Sichtkontakt zum Fahrzeug und basiert auf dem Datenaustausch zwischen Schlüssel und Fahrzeug. Als Sender dient eine IR-Diode (LED) - s. Bild im linken Schlüssel rechts oben.
Der rechte Schlüssel besitzt keine LED - hier wird der Code per Funksignal gesendet. Damit ist eine direkte Sichtverbindung zum Fahrzeug nicht notwendig.
(Das Glasröhrchen unter den Schlüsseln bzw. die Cu-Spule des rechten Schlüssels sind Transponder, die hier ein Bestandteil der Wegfahrsperre sind.)
Bchipkarteeide Fernbedienungen müssen per Knopfdruck ausgelöst werden. Anders bei der Transpondertechnik.
Transponderantennen im Fahrzeug Hier ist die Reichweite durch Vergrößerung der Antennen, z.B. in der Tür verbaut, auf wenige Meter gesteigert worden. Damit kann die Karte in der Tasche bleiben und das Fahrzeug erkennt durch die Signalstärke an den Antennen von wo sich die Person nähert. Damit ist auch das "selektive Öffnen" also z.B. nur der Heckdeckel möglich. 
Befindet sich die Karte im Fahrzeug erfolgt eine Freischaltung der Wegfahrsperre (s. auch Fingerprint) und es kann per Knopfdruck gestartet werden.

 

 

 

FingerprintStarten durch Fingererkennung

Bei diesem Verfahren werden die Papilarlinien der Fingerkuppe gescannt und mit denen der berechtigten Personen verglichen. Bei Übereinstimmung löst der Knopfdruck denn Startvorgang aus. Dieser Vorgang läuft sehr schnell ab so dass der Fahrer hier keine Verzögerung zwischen Tastenbetätigung und Startvorgang merkt.

 

 

Festcode

Bei der Verschlüsselung mit Festcode wird die Zugangs- oder Fahrberechtigung durch eine unveränderliche Codezahl mitgeteilt. Der Vorteil liegt in der Verwendung eines Empfängers/ Auswertung. Alle Schlüssel (Fernbedienung) sind identisch und in beliebiger Zahl anwendbar. Der Nachteil des Systems ist das relativ leichte kopieren der Schlüssel. 

 

 

 

Fototransistor

Bei diesem Transistor wird eine durchsichtige Verkappung das Licht auf den Chip lassen. Ist das Emittergebiet durchscheinend (s. Transistor) ruft einfallende Energie eine Ladungsträgerbewegung durch Sperrschicht 1 hervor und damit einen Kollektorstrom. Dessen Stärke ist nahezu proportional der einfallenden Lichtintensität.

Dient zur Umwandlung von Licht (auch IR) in ein elektrisches Signal, z.B. im Regensensor oder zur Ankopplung von Steuergeräten an den CAN-Bus.

 

 

Fotodiode               s. Dioden

 

 

Freilaufdiode               s. Dioden, und Bsp. Regler

Werden induktive Lasten wie el. magn.Ventile, Relais, Erregerwicklung des Generators... geschaltet, entstehen durch Induktion hohe Spannungsspitzen. Diese stellen im Bordnetz Störquellen für andere Baustufen dar oder führen ggf. zur Zerstörung des schaltenden Transistors.
Um das zu vermeiden wird eine Diode parallel zur Spule geschaltet. Für die Betriebsspannung liegt die Freilaufdiode in Sperrrichtung, für die mit umgekehrter Polarität entstehende Induktionsspannung jedoch in Durchlassrichtung. Dadurch kommt es zu einem Stromfluss über die Diode und die Wicklung. Er führt zum Abbau der Energie durch Wärmeentwicklung und vermeidet damit das übermäßige Ansteigen der Abschaltspannung.